Die Stadt Zürich nutzt Google Earth, um die Bewohner von Zürich über geplante Baustellen im Stadgebiet zu informieren. Monatlich aktualisiert, werden für die großen Baustellen die betroffenen Straßen farblich hervorgehoben, die voraussichtlichen Zeiten und teilweise Informationen über die geplanten Arbeiten angezeigt.
Montag, März 19, 2007
Stadt Zürich veröffentlicht Baustellen auf Google Earth
Labels: Google, GoogleEarth
Mittwoch, Februar 21, 2007
Neulich im Usability-Test
Just a quote.
Post-Test-Befragung: »Und haben Sie elementare Dinge, Funktionen oder anderes vermisst, das Sie von anderen Websites kennen oder schätzen?«
»Ja! Nackte Frauen!«
Sonntag, Februar 18, 2007
Web-Analytics für alle
gefunden über ECIN: bei IdealObserver gibt's ein Überblick über Web-Analytics-Software.
Die Lösungen können anhand mehrerer Kriterien eingeschränkt werden. Neben technischen Parametern der Umsetzung (z.B. LOG-File-basiert versus Pagedot-basiert) sind auch funktionale Auswahlen möglich (z.B. Unterstützung von Kampagnen, Clickstream-Analysen). Zu den einzelnen Produkten gibt es teilweise ausführliche Detail-Informationen
IdealObserver bietet zwei kostenpflichtige Varianten mit 73 bzw. 51 Lösungen an. Es gibt auch eine kostenfreie Übersicht mit 15 Lösungen, die wird dann aber schon etwas dünn, wenn man auf bestimmte Varianten einschränkt.
Labels: Web-Analytics
Donnerstag, Februar 15, 2007
Microsoft, Google und Yahoo sind die besucherstärksten Sites im Dezember
Bei ecin gefunden: die Analysten von comScore haben die besucherstärksten Sites im Dezember 2006 (Unique-Visitors) untersucht. Die 'grossen Drei' sind auch hier ganz vorne, und erstaunlich nah beieinander:
Auf Platz eins liegen die Sites von Microsoft mir 508 Millionen .
Google ist mit halben Milliarde auf Platz 2 nur knapp dahinter.
Dritter ist Yahoo mit 476 Millionen Besuchern.
Platz vier geht an Time-Warner, auf Platz fünf landet eBay. Wikipedia mit allen Länderauftritten schafft es auf Platz 6 noch vor Amazon auf dem siebten Platz.
Sonntag, Februar 11, 2007
silicon.de: Rumänischer Präsident bedankt sich bei Gates für Windows-Raubkopien
Gefunden bei silicon.de: der rumänischer Präsident Trajan Basescu bedankt sich bei Bill Gates für Raubkopien von Microsoft Windows.
Im Rahmen der Einweihung des neues Microsoft-Technikzentrums in Bukarest fand Basescu folgende Erklärung:
Illegale Kopien von Microsoft seien es gewesen, die das Wachstum der IT-Industrie in Rumänien ermöglicht hätten. "Piraterie hat der jungen Generation dabei geholfen, Computer zu entdecken. Das hat die Entwicklung der IT-Industrie in Rumänien gefördert." Die Rumänen hätten dadurch ihre Kreativität erst richtig entfalten können. Microsoft habe sozusagen so in Rumänien investiert.
Kommentare von Bill Gates gab es nicht dazu.
Rumänien zählt zu den aufsteigenden IT-Ländern, wegen der guter Ausbildung und auch wegen den niedrigen Löhnen. Sicherlich auch ein Grund, warum das Microsoft-Technikzentrum dort gegründet wurde. Ob das Land OHNE die Windows-Raubkopien als Investitions-Standort für Microsoft so interessant wäre, wage ich zu bezweifeln ... vielleicht bringt das Bill Gates doch mal zum Nachdenken.
Labels: Microsoft, OpenSource
Freitag, Februar 02, 2007
Auch eine Lösung....
Beruflich schlage ich mich grade mit einer zugekauften Software rum, die unter (geringer) Last einfach nur noch LANGSAM ist. Der Hersteller ist am Problem dran, seine heutige Rückmeldung war:
Wir arbeiten an Alternativen, die das (Last-) Verhalten verbessern sollen. Eine davon ist das Drosseln der Anfragen auf ein Maß, in dem (unsere Software) nicht in den Überlastungsbereich geht.
Ich muss da immer an diesen schlechten Arzt-Witz denken:
Patient: "Herr Doktor, wenn ich SO mache, tut es immer weh"
Arzt: "Dann machen Sie doch nicht mehr SO"
Labels: Performance
Donnerstag, Februar 01, 2007
heise.de: Sprechende Sicherheitslücke in Vista
Kaum ist Windows Vista verfügbar, schon taucht die erste richtig lustige Sicherheits-Lücke auf.
Das Spracherkennungssystem von Windows Vista lässt sich missbrauchen, um einem Rechner unauthorisierte Befehle übers Netz zu schicken. Wie Microsoft inzwischen bestätigte, könnte beispielsweise eine Webseite eine Audiodatei über die Systemlautsprecher abspielen, die eine aktivierte Spracherkennung als Befehl des Anwenders interpretiert.
Demo-Exploits gibt es schon, die offenbar problemlos die Steuerung eines Windows-Vista-Systems ermöglichen. Und einen Lösungsvorschlag von Microsoft ebenfalls:
Microsoft empfiehlt Nutzern der Sprachsteuerung, die Lautsprecher oder das Mikrofon auszustellen, wenn sie den Rechner unbeaufsichtigt lassen.
Da kann man eigentlich nur hoffen, das die Spracherkennung von Vista auf dem Niveau "Dear aunt, let's set so double the killer delete select all" bleibt (siehe z.B. http://video.google.com/videoplay?docid=-1123221217782777472)
... ich kann mir auch nicht helfen, ich muss immer an diesen Comic bei UserFriendly denken ...
Mittwoch, Januar 31, 2007
Windows Vista ist da ... auch auf der Strasse
Kaum ist Windows Vista offiziell auch für Privat-Kunden zu erhalten, schon ist die Werbung draussen. Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit kam ich an der folgenden Werbetafel vorbei ....
Hasta La Vista, Baby, ....
heise.de: Haftstrafen für holländische Bot-Netz-Betreiber
heise.de berichtet über die Verurteilung von zwei holländischen Bot-Netz-Betreibern. Im Artikel wird auch beschrieben, das diesen beiden schon einiges an Rechen-Power zur Verfügung stand:
Laut Strafurteil seien etwa 50.000 Infektionen nachgewiesen. Die Staatsanwaltschaft geht allerdings davon aus, Ende 2005 mehrere Millionen PCs von den Bot-Netz-Betreibern hätten gesteuert werden können.
Selbst wenn es 'nur' 50.000 Rechner gewesen wären: das muss man mal in Relation stellen. Für Google (als einer der Firmen mit der größten Rechen-Power) ist Ende 2004 in einem sehr schönen Artikel bei ZDNet beschrieben worden, das Google über 30 Cluster mit jeweils bis zu 2.000 Rechnern hat ... zusammen also ungefähr 60.000. Eine andere große Firma mit viel Power unter der Haube ist Akamai, mit denen ich auch schon beruflich zu tun hatte. Die haben 'grade mal' 15.000 Rechner. Wenn man dann sieht, was ein 21- und ein 29-jähriger Holländer unter Kontrolle hatten ...
In dem Artikel wird zwischen den Zeilen auch klar, wie viel kriminelle Energie und wie wenig Skrupel diese beiden hatten. Da taucht so ziemlich alles auf, was es an Bösem im Computer-Umfeld gibt:
Zwischen Juni und Oktober 2005 haben die beiden Täter mit ihren Bot-Netz per Keylogging Identitäten gestohlen und sodann mit den fremdem Namen im Web eingekauft. Außerdem haben sie Adware auf den infizierten PCs installiert und Adware-Hersteller unter Androhung von Bot-Netz-Attacken erpresst. In mindestens einem Fall kam es tatsächlich zu einer DDoS-Attacke, die die Infrastruktur eines der Hersteller für mehrere Stunden lahmlegte.Naja, mit 50.000 Rechner ist es keine Kunst, so ziemlich jedes System in den Boden zu fahren. Die Strafen sind dennoch eher gering geblieben, durch Anrechnung der Untersuchungshaft sind beide sofort wieder auf freiem Fuß. Auch noch erwähnenswert:
Eine Entschädigung für die Opfer der Identitätsdiebstähle ist offenbar nicht vorgesehen.Wie eine solche Entschädigung aussehen könnte, kann ich mir nur schwer vorstellen, ich bin ja auch kein Jurist. Das die Juristen da aber auch nichts vorgesehen haben, passt ins Bild: scheint irgendwie ein generelles Problem zu sein, das die Justiz sich mit dem Thema 'Internet' schwer tut. Wenn die beiden Ausweise per Trickbetrug erbeutet hätten ... _dafür_ gibt es wahrscheinlich eine Regelung.
Labels: Security
Portal-Konsolidierung die 2.: Flickr bald nur noch mit Yahoo-Account
Google hat schon im November angefangen, den Zugang zu Blogger.com verstärkt nur mit einem Google-Account anzubieten. Jetzt ist Yahoo an der Reihe, der Zugang zu Flickr wird bald nur noch mit einem Yahoo-Account möglich sein. Heute bekam ich die folgende Mail:
Dear Old Skool Account-Holding Flickr Member,
On March 15th we'll be discontinuing the old email-based
Flickr sign in system. From that point on, everyone will
have to use a Yahoo! ID to sign in to Flickr.
...
95% of your fellow Flickrites already use this system and
their experience is just the same as yours is now, except
they sign in on a different page. It's easy to switch: it
takes about a minute if you already have a Yahoo! ID and
about five minutes if you don't.
...
Warmest regards,
- The Flickreenos
Freitag, Januar 26, 2007
Internet im Flugzeug
Bei heise war jetzt ein Artikel, das der Flugzeughersteller Boeing in seinem neueste Modell 787 das geplante Funknetz durch eine herkömmliche Verkabelung ersetzen will. Grund waren wohl Probleme mit der Durchsatzrate des Funknetzes.
Die Verkabelung hätte ja auch zusätzlich als Absicherung dienen können. Denn als ich das gelesen habe, kam mir dieses Bild des Sicherheits-Ballets der Flugbegleiter nicht mehr aus dem Kopf:
Im unwahrscheinlichen Fall eines plötzlichen Wireless-Verlustes in der Kabine fallen automatisch Netzwerkkabel aus der Decke über Ihnen.
Ziehen Sie ein Netzwerkkabel zu sich heran, stecken es fest in ihr Notebook und und surfen sie normal weiter. Verkabeln Sie sich selbst, bevor sie anderen Passagieren helfen.
Labels: Fun
Mittwoch, Januar 24, 2007
Usability von Fehlermeldungen
Gerade habe ich bei Technorati die folgende Fehlermeldung erhalten:
Eigentlich eine perfekte Fehlermeldung. Die meisten Nutzer können mit kryptischen Fehlermeldungen der Art 'seitenlanger Stacktrace' nichts anfangen. Und viel aussagekräftiger ist eine Standard 500-Internal-Server-Error Meldung auch nicht. Ausserdem gibt diese Fehlermeldung dem Nutzer nicht wieder das Gefühl, ER sei schuld am Fehler.
Heute habe ich noch das andere Extrem an nutzerfreundlichen Meldungen erhalten, leider aber keine Gelegenheit für einen Screenshot. Nach einem (wohl mal wieder notwendigen) Update von Windows kam eine Dialog-Box "Der Computer muss neu gestartet werden. Wollen Sie ihn jetzt neu starten?" ... mit deaktiviertem "Nein"-Button. Ich _hasse_ es, wenn man mich etwas fragt und dann gar nicht an einer Antwort interessiert ist.
Labels: Usability
Montag, Januar 22, 2007
Mylar - Bug-Tracking-Plugin für Eclipse
Unter dem Namen 'Task-Forced Development' bietet das Eclipse-Plugin Mylar eine Möglichkeit, diverse Bug-Tracking-Software in die Entwicklung eng einzubinden. Aktuell wird BugZilla, TRAC und JIRA unterstützt.
Labels: Eclipse, Entwicklung
Mittwoch, Januar 17, 2007
Star Trek und Second Life
Auf der Consumer Electronics Show hat Les Moonves von CBS die Pläne von CBS präsentiert, in Second Life ein ‘Star Trek Environment’ aufzubauen. Unter trekmovie.com wird gezeigt, wie das dann aussehen könnte: zwei Trekkies in Star Trek Kostümen lümmeln sich auf der Enterprise-Brücke ... lustig wegen den ganzen in-jokes.
Aber irgendwie passt das nicht so ganz zu den doch eher seriösen Versuchen der letzten Zeit, Second Life als realen Wirtschaftsraum, als Meeting-Bereich für große Firmen, als neue Werbe-Plattform zu etablieren.
Naja, frei nach William Shatner: "Get a second Life!"
Labels: Second Life
Dienstag, Januar 16, 2007
Terroristen nutzen Google Earth
n-tv berichtet, das Terroristen im Irak anscheinend Google Earth zur Planung ihrer Angriffe nutzen. Bei der Durchsuchung verdächtiger Häuser habe die britische Armee entsprechende Ausdrucke mit Satelliten-Aufnahmen der Militär-Lager rund um Basra gefunden.
So überraschend ist es dann nun nicht, das nicht nur die allierten Truppen Satellitenaufklärung nutzen, sondern auch deren Gegner. Nicht umsonst haben die USA vor Beginn eines Krieges immer die (frei nutzbaren) GPS-Satelliten in der Genauigkeit eingeschränkt.
Labels: Google, GoogleEarth
